Brey Informiert zur Kirmes


Klick fürs KermesBlöödche


 

 

Ein einzigartiger Schnappschuss

Bilder Bernhard Hoffmann

Dieser gelang unserem Weinbruder Bernhard Hoffmann auf dem Rückweg vom Weinberg der Weinbruderschaft Breyer Hämmchen e.V.  nach Brey. Die Schlange hatte wohl gerade zugepackt und sich einen richtig fetten Leckerbissen an Land gezogen. Scheinbar war er aber dann doch etwas zu groß, der Frosch oder die Kröte. Jedenfalls ließ die Schlange nach kurzer Zeit los. Bernhard berichtete, dass der Frosch kurz benommen sitzen lieb, aber dann doch seiner Wege hüpfte. Die Schlange suchte hungrig das Weite und der Frosch war glücklich entkommen und vermutlich eine Erfahrung reicher. Welcher Schlangenart es war entzieht sich meiner Kenntnis, kann es eine Natter sein?

 

Hartmund Schütt

 

 

 

Ratssitzung mit wichtigen Entscheidungen

In seiner Sitzung am 30.06.2015 hat der Rat wichtige Entscheidungen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde getroffen. Am Wichtigsten war sicherlich der Beschluss des Bebauungsplanes „Brey-Süd“ als Satzung. Nach über 20 Jahren Planung, Beratung und vielen Offenlegungen wurde damit der Grundstein für ein neues Baugebiet gelegt. Wenn es auch in Brey noch eine Reihe von Baulücken und in Zukunft auch den ein oder anderen Leerstand geben wird, ist es zwingend notwendig, Möglichkeiten für altersgerechten Wohnraum, Räumlichkeiten für ärztliche Gemeinschaftspraxen und sonstige Dienstleister durch größere freie Flächen anzubieten. So soll die Lebensqualität und die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde gesteigert werden.

 

Wie geht es weiter? Zunächst muss eine verlässliche Zahl von Bauwilligen und Interessenten feststehen, um in eine erfolgreiche Umlegung zu gehen. In einer Anliegerversammlung innerhalb des nächsten Vierteljahres und durch entsprechende Abfragen wird die Bauwilligkeit ermittelt werden.

 

Da der Verwaltung die Bebauung der Lückenflächen und die Folgenutzung von zukünftigen Leerständen oberste Priorität hat, wird ein entsprechendes Flächenmanagement eingerichtet werden.

 

Eine weitere wichtige Entscheidung war der Beschluss für die Beantragung von Zuwendungen, um das Rheinvorgelände um den Rheinblick zu einem für die Bürgerinnen und Bürger, aber für auch unsere Gäste schönen Aufenthaltsplatz zu gestalten, ohne den Gemeindehaushalt zu sehr zu belasten.

 

Einem Anliegen vieler Anlieger der B 9, aber auch aus dem gesamten Dorf ist der Rat mit dem Beschluss gefolgt, dass ab dem 1.8.2016 an der B 9 nicht mehr plakatiert werden darf. Ausnahmen für gemeindliche Veranstaltungen und Wahlwerbung sind in einer Satzung geregelt.

 

Ab dem neuen Schuljahr wird es in der betreuenden Grundschule, deren zeitliches Angebot bis 15.00 Uhr verlängert wird, erstmalig auch die Möglichkeit geben, dass die SchülerInnen ein Mittagessen einnehmen können. Dazu wird im Werkraum eine neue Küchenzeile eingerichtet. Diese Küche kann auch für den Kinder- und Aktivity-Treff genutzt werden.

 

 

Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister

 

 

 

"Brey tanzt"

Nach einer kurzen Pause darf wieder getanzt werden. Der SoNaTa (Sonntag-Nachmittag-Tanz) hat ein neues Domizil gefunden.

 

Die Idee, Brey als neuen Veranstaltungsort zu wählen, ist im Rahmen der AG Gastronomie, Tourismus und Gewerbe, die Teil des Dorferneuerungsplan der Ortsgemeinde Brey ist, von der FFM-Vorsitzenden Mary Schaab vorgestellt worden. Ihre Idee fand sofort Unterstützung und es wurden entsprechende Gespräche geführt. Ergebnis ist, dass die Familie Birkenheier -Inhaber der Gaststätte “Rheingold”- die erforderlichen Räumlichkeiten bieten kann und sich freut, dass die FreizeitFreundeMittelrhein die Tanzveranstaltung hier regelmäßig durchführen wollen. 

Die Veranstaltung wird also einmal im Monat, in der Gaststätte  “Rheingold”, Rheingoldstraße 8, 56321 Brey, stattfinden.  

Los geht es am Sonntag den 05. Juli 2015. Ab 16:00 Uhr, darf gerockt werden, was das Zeug hält. Egal ob Standarttänzer oder Popowackler, Singles oder Paare, hier heißt es einfach rauf auf die Tanzfläche und mitgemacht.

Die Musik wird präsentiert von Herberto “B”. Einem Vollblutmusiker, der mit seiner unverwechselbaren Art des Vortrags schon so manchen Tanzboden zum Kochen gebracht hat. Da kommt selbst der Tanz-Muffel auf seine Kosten. 

Der Eintritt ist frei, Parkplätze sind ausreichend vorhanden und selbst der Bus hält fast vor der Tür. Also nichts wie hin und mitgemacht.

Weitere Infos auf der Homepage www.freizeitfreundemittelrhein.de oder bei Frau Schaab unter Tel.: 02628/7201019

 

 

 

Fulminantes Konzert begeistert Zuhörer in Brey

Der Initiativkreis „Kultur im Dorf“, Brey hatte hochkarätige Musiker zum Konzert ins Bürgerhaus geladen.

 

Kultur ist nicht nur für die großen Städte da, Kultur findet auch im dörflichen Bereich ein interessiertes Publikum. Das dachten sich auch vor 5 Jahren die Gründer des Initiativkreises „Kultur im Dorf“, und blicken heute auf 17 gelungene Veranstaltungen zurück.

Am 20. Juni 2015 war das Breyer Bürgerhaus wieder einmal ausverkauft.

Die Zuhörer erlebten bei einer musikalische Serenade mit dem Titel „Ferne Welten“ Vokal- und Klaviermusik  vom Feinsten.

Das Vokalensemble TonArt Ebernhahn aus dem Kannenbäckerland, mit seinem musikalischen Leiter Frank Hilgert, besteht seit fast 10 Jahren und hat sich in dieser Zeit bereits in die chormusikalische Oberliga gesungen. Dieser Chor, mit seinen hervorragend disponierten Solistinnen Ursula Schaaf und Birgit Braun (beide Sopran), Heike Bell (Alt), Dieter Kuch und Harald Leyser (beide Tenor) und Olaf Riedel (Bass), begeisterte mit anspruchsvoller und engagierter Chormusik.

Mit Liedern von der Romantik bis zur Gegenwart nahm Frank Hilgert mit seinem unprätentiösen Dirigat und seinem überaus stilsicheren Interpretationsvermögen die Zuhörer mit auf eine Reise in „Ferne Welten“.  

Dabei führte der Weg nicht nur in fremde Kulturen, sondern auch in fremde Harmonien und Kompositionen.

Die Reise begann in Schweden, am Abend mit „Aftonen“von Hugo Alfvén. Regen gab es bei „The Shower“ von Edward Elgar und „Water Night“ von Eric Whitacre. Mit dem Lied „Dirait-on“ von Morten Lauridsen sang man von einer Rose, traf bei Mendelssohn Bartholdy „Die Nachtigall“, feierte mit Fredo Jung eine zuweilen stürmische „Vogelhochzeit“ und nach den „Northern Lights“ von Ola Gjeilo machten die Sänger und Sängerinnen erst einmal Pause In Lappland mit dem „Pseudo Yoik“ von Jaakko Mäntyjärvi. Nach Kompositionen von Vytautas iškinis aus Litauen und der beiden Letten Erik Ešenvalds und Juris Vaivods, genoss man das „Zigeuerleben“ von Robert Schumann und beendete die Reise am Loch Lomond in Schottland.

Diesen Chor wird man sich merken müssen.

Mit von der Partie waren zwei Damen. 

-        Die Pianistin Maria Streltsova aus Bonn, eine mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnete Konzertpianistin und Lehrbeauftragte im Fach Klavier an der Universität Koblenz. Auf dem Programm in Brey standen das „Impromptu op. 90 N° 4“ von Franz Schubert und  „La Campanella“ von Franz Liszt. Insbesondere das letztere Stück stellt bekanntermaßen höchste Anforderungen an die Spieltechnik und die Einfühlsamkeit des Pianisten. Die Interpretation von Maria Streltsova war zutiefst beeindruckend und die Zuhörer dankten es ihr mit lang anhaltendem Applaus.

-         Die Sopranistin Eva-Maria Leonardy aus Wörrstadt in Rheinhessen ist als gefragte Sängerin bei vielen internationalen Festivals in Europa unterwegs. Dabei interpretiert sie Ensemblemusik, Sologesang, Lieder und Oratorien – von Alter Musik Hildegards von Bingen bis hin zu Auftritten mit Bigband.

In Brey begeisterte sie ihr Auditorium mit romantischen Liedern von Schumann, Brahms und Bizet, aber auch von Benjamin Britten und Leonard Bernstein. Ganz besonders beeindruckte sie mit der bekannten Vocalise des Polen Wojciech Kilar aus dem Film: „The Ninth Gate“ von Roman Polanski.

Diesen Abend darf der Initiativkreis sicher zu den besonderen in seiner 5jährigen Geschichte zählen.

 

 

 

  

Schöne Momente

 

 

 

 

Erste Eindrücke TalTotal 2015

Eine besondere Idee für den Kuchen

 

 

Bei traumhaftem Wetter scheinen sich die  Bemühungen des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Brey zu lohnen. Grillstation, Bier- und Getränkestand und auch das Büdchen mit Pommes und Bratwurst erfreuten sich schon kurz nach Start um 11:00 Uhr größter Beliebtheit bei den Radlern. Highlight bei den Kindern bis 8 Jahre war natürlich die Hüpfburg. Ein besonderes Dankeschön gilt allen Aktiven und Kuchenbäckern und Bäckerinnen. Besonders zu erwähnen ist die Toleranz der örtlichen Gastronomie für den Jahreshöhepunkt des VVVs.

 

 

 

Dorfentwicklungsplan – Erste Phase abgeschlossen

Die Dorfmoderation für die Fortschreibung des Entwicklungsplanes unserer Gemeinde ist in ihrer ersten Phase abgeschlossen. Bei der Präsentation der Vorschläge der Arbeitsgruppen wurden viele Anregungen aus deren Sitzungen vorgetragen. Jede dieser Arbeitsgruppen hatte in vier und mehr Sitzungen unter Beteiligung aller Altersgruppen ein umfangreiches Vorschlagspaket erarbeitet. Leitfrage war immer „Wie können wir über alle Generationen hinweg auch in Zukunft gut in Brey leben?“ Das betrifft die soziale Struktur, die Weiterentwicklung unserer Gemeinde unter den Bedingungen des demografischen Wandels, Verkehrsfragen, die weitere Sicherung der gemeindlichen Finanzen, Fragen zu Natur und Umwelt im Innen- wie im Außenbereich u.v.m.

 

In den nächsten Wochen werden weitere Sprechstunden angeboten, in denen bisher nicht beteiligte Bürger/innen noch die Chance haben, ebenfalls Vorschläge einzubringen. Danach wird der Dorfentwicklungsplan in ein Handlungskonzept umgesetzt und dem Rat in seiner Sitzung am 22. September nach vorheriger Beteiligung des Dorfentwicklungsausschusses in einer öffentlichen Ratssitzung vorgestellt.

 

Ortsbürgermeister Hans-Dieter Gassen lobte das Engagement der Leiter/innen und Teilnehmer/innen. Er bat sie, dass sie den Dorfentwicklungsprozess weiter aktiv begleiten mögen.

Die Leiter/innen der Gruppen im Einzelnen sind:

- „Jung sein in Brey“, Paloma Seniow-Treyde

- „Bauen und Verkehr“, Andrea Mathy

- „Altern in Brey“, Annemie Thum

- „Tourismus, Gastronomie und Gewerbe“, Karl-Heinz Lörsch

- „Natur und Umwelt“, Dirk Pfaffenberger

 

Einen besonderen Dank ging an Herrn Egbert Bremen, der alle Sitzungen gekonnt und immer wieder motivierend moderiert hat.

 

Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister