TYPO3 MULTISHOP

Zu Gast im Breyer Hämmchen: Burgenblogger Moritz Meyer

Herr Moritz Meyer,
die Weinschwestern und Weinbrüder

Im Mai startete Moritz Meyer sein Burgenblogger-Leben im Mittelrheintal. Noch bis Oktober wird er über das Leben der Menschen zwischen Bingen und Koblenz berichten. Zur Halbzeit hat sein Weg ihn ins Breyer Hämmchen geführt. Als Journalist aus Leidenschaft hat er es sich nicht nehmen lassen, per pedes den Weinberg anzusteuern. Denn es interessierte ihn sehr, die Menschen kennenzulernen, die im Ehrenamt in der Steillage Riesling-Reben pflegen.

Moritz Meyer warb dabei auch für sein Projekt – die Burgenblogger-Weinkiste. Seine Idee: Er sammelt den besten Wein vom Mittelrhein und versteigert ihn am Ende seines „Burgenblogger-Einsatzes“ zugunsten des Flüchtlingscafés in Oberwesel. Die Weinschwestern und -brüder aus dem Breyer Hämmchen beteiligten sich gerne mit den gold- und silberprämierten 2015er Weinen.

In lockerer Runde, zu der sich auch Ortsbürgermeister Gassen gesellte, tauschten man sich zu den kleinen und großen Themen im Mittelrheintal aus. Weitere Infos: www.burgenblogger.de

 

Kirmes Nachlese

Unsere diesjährige Kirmes war nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wieder sehr erfolgreich, sondern insbesondere auch durch das große ehrenamtliche Engagement der fast 100 Helferinnen und Helfer. Auch das gute Wetter war begünstigte den Erfolg.

Nach dem gelungenen Auftakt am Kirmessamstag (siehe Rhein-Mosel-Info vom 22.07.) folgte ein genauso gelungener Sonntag, der als Familientag und Verwandten- und Bekanntentreffen wieder viele Breyerinnen und Breyer und ihre Gäste im „Café an der Schule“, auf der Dorfstraße und auf dem Kirmesplatz einen vergnüglichen Nachmittag und Abend verbringen ließ. Dabei kamen die Kinder mit den Freifahrten und dem Ballonwettbewerb wieder voll auf ihre Kosten.

Mit dem Dankamt am Montag und dem anschließenden Frühschoppen in der sehr gut besuchten Rolandhalle war die Kirmes auch schon wieder auf der Zielgeraden angekommen. Die Liedvorträge des Männergesangvereins „Eintracht“ und des Kirchenchores „Cäcilia“ waren auch in diesem Jahr wieder eine Bereicherung des Frühschoppens. Auch die Tombola mit fast 3000 verkauften Losen und den vielen schönen Preisen  rundete das Frühschoppenprogramm erfolgreich ab. Den Kirmesbaum als Überraschungspreis gewann Anna Knep und den Reisegutschein als Hauptpreis unser Dorfmaler Albrecht Dinkel. Wenn auch die Lust zum Tanzen sehr begrenzt war, so trug  das  Duo „Die Akzente“  zu der guten Stimmung mit bei.

Abschließend danke ich dem Kirmes-Orgateam für die wiederum sehr professionelle Vorbereitung und Organisation der gesamten Kirmes. Auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gilt mein besonderer Dank. Im letzten Jahr hatte ich bereits darum gebeten, dass beim Auf- und Abbau sich noch mehr jüngere Bürgerinnen und Bürger engagieren. Diesem Wunsch möchte ich auch diesmal wiederholen, damit wir unser traditionelles Fest auch in Zukunft auf diesem Niveau feiern können.

 

 

Brey hat ein leistungsstarkes Breitbandangebot

 

Bei der Bürgerversammlung am 22.3.16 erfuhren viele Breyer, was sie bis auf wenige Ausnahmen so noch nicht für sich registriert hatten: Brey gilt nach dem Breitbandausbauplan von Bund und Land als voll versorgt. Während dieser Plan eine bundesweite Mindestversorgung von

30 bis 50 Mbit`s vorsieht, sind in Brey durch die seit Jahren eingerichtete Kabelversorgung und deren weiterer Ausbau Leistungen bis zu 150 Mbit`s möglich. Versorger und Anbieter ist das regionale Unternehmen Kevag-Telekom. Wer also einen leistungsstärkeren Internetanschluss benötigt, kann sich an das Unternehmen wenden.

Was für den Hauptort Brey gilt, ist für den Ortsteil Siebenborn leider noch nicht Wirklichkeit. Dies wollen Rat und Verwaltung aber schnell ändern. So wird sich die Gemeinde für das Bundes- und Landesprogramm bewerben, um auch für Siebenborn denselben Standard wie für Brey zu ermöglichen. Sollte sich aber eine ausreichend Anzahl Siebenborner für eine eigenwirtschaftliche Lösung melden, dann wird das o.a. Unternehmen selbst eine Leitung verlegen, was natürlich zu einer bedeutend schnelleren Umsetzung führen wird.

Die Gemeinde, die in ihren Einrichtungen z.Z. noch über eine viel zu langsame Internetversorgung verfügt, wird durch den Anschluss an die jetzt bekannten Möglichkeiten mit gutem Beispiel vorangehen, damit wir bald alle sagen können: wir sind in der Zukunft angekommen.

 

Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister