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Die Grundschule bleibt!

Es war Anfang des Jahres keine gute Nachricht für die Gemeinde, dass unsere Grundschule auf der Liste der zu überprüfenden Schulen stand, weil die Bestimmungen des Schulgesetzes – eine Klasse pro Jahrgangsstufe –  nicht erfüllt wurden. Wegen entsprechender Prüfbemerkungen des Landesrechnungshofs musste das zuständige Bildungsministerium neben einer Vielzahl anderer Schulen auch unsere Schule auf ihre zukünftige Bestandsberechtigung überprüfen. Die Gemeinden als Schulträger waren aufgefordert , bis Ende September einen begründenden Plan vorzulegen, in dem nachzuweisen war, dass die Grundschule innerhalb der nächsten fünf Jahre wieder die Vorgaben des Schulgesetzes erfüllen wird.

Durch intensiven Austausch mit der Schulbehörde bei der ADD beschritten Rat und Verwaltung mit Unterstützung des Schulträgerausschusses, des Elternausschusses und der Personalvertretung von Anfang an den richtigen Weg. Wir haben uns ausschließlich an den Leitlinien orientiert und keine pädagogischen oder emotionalen Argumente erarbeitet, sondern den Nachweis erbracht, dass die Grundschule wieder die geforderten Zahlen erreichen wird. Dabei war das auf der Zielgeraden befindliche neue Baugebiet Brey-Süd und die Nachfrage nach Grundstücken in unserer Gemeinde besonders durch junge Familien mit grundschulpflichtigen Kindern von außerhalb das stärkste Argument. Ohne die Umsetzung von Brey-Süd wäre unsere Grundschule weiterhin gefährdet.

Dieses überzeugende Konzept trug in seiner Glaubwürdigkeit auch dazu bei, dass bei

uns im Gegensatz zu anderen Gemeinden bei den betroffenen Eltern keine Unruhe entstanden ist. Für dieses Vertrauen und besonnene Verhalten der Schulleitung, der Eltern und des Rates bedanke ich mich herzlich. Das Vorgehen der Gemeinde in dieser sicherlich nicht leichten Angelegenheit ist ein Beispiel für gute Kommunikation, echter Beteiligung und zielgerichtetem Argumentieren und Handeln aller Beteiligten.

 

Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister