TYPO3 MULTISHOP

Freifläche am Rheinblick eröffnet

Bella Adamy enthüllt zur offiziellen Freigabe der Fläche mit Hilfe ihres Vaters des Spielplatzschild.

Der Bouleplatz ist eröffnetDie Kinder haben den Spielplatz erobert.

Endlich war es soweit. Am letzten Samstag wurde die Freifläche mit einer kleinen Eröffnungsfeier ihrer Bestimmung übergeben. Obwohl das Wetter kühl und durchwachsen war, kamen viele Bürgerinnen und Bürger an den Rhein. In seiner Ansprache betonte Ortsbürgermeister Hans-Dieter Gassen, dass mit dieser schönen Anlage Brey wieder ein Stück näher an den Rhein gerückt sei. Der Rheinblick biete mit seiner Lage und der Ausstattung mit Boule- und Spielplatz und den ansprechenden Sitzgelegenheiten eine besondere Aufenthaltsqualität. Er bedankte sich bei den Planern von Stadt-Land-Plus, der Firma Wilhelm und den vielen ehrenamtlichen Helfern für die geleistete Arbeit. Ein besonderer Dank galt den Gemeindearbeitern, die sich immer wieder unterstützend eingebracht hatten. Dem Rat, der fast vollzählig anwesend war, sprach er den Dank für die sehr ideenreiche Begleitung des Projektes und die für die Realisierung der notwendigen Beschlüsse, wozu auch die Finanzierung gehörte. Die Kosten von rund 70 T€ waren aber nur möglich, weil das Land die Maßnahme mit 50% der Kosten unterstützt hat.

 

Auch die Gäste von außerhalb waren von der Anlage sehr angetan. So lobte der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises ,Frank Puchtler, in seiner Eigenschaft als Vorsteher des Zweckverbandes „Welterbe Oberes Mittelrheintal“, dass diese Freifläche ein Schmuckstück im Welterbe sei und ein Beitrag zu dessen Weiterentwicklung. Kaplan Shijo Puthuvelil für die katholische Pfarrgemeinde und Prädikant Dr. Alexander Ritter für die evangelische Pfarrgemeinde nahmen die Einsegnung des Platzes vor. Nach der offiziellen Freigabe durch die Enthüllung des Spielplatzschildes, das Bella Adamy mit Unterstützung ihres Vaters gekonnt vornahm, stürmten die Kinder den Spielplatz. Zum Schluss noch die Bitte an alle, mit dieser schönen Anlage pfleglich umzugehen.

 

Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister

Das Drama im Weinberg Breyer Hämmchen

Geschädigter Rebstock mit seinen Austrieben

Letzte Woche waren wir noch voller Freude über den Zustand unseres Weinberges und haben euphorisch darüber berichtet. Dann kam der 20.04. mit seiner Frostnacht und ließ Winzer und Obstbauern „erstarren“. Die DLR überschreibt das Wetter- Ereignis mit: Geteiltes Leid ist halbes Leid…weil es ganz Deutschland erwischt hat. Weiter heißt es: Völlig ungeschädigte Flächen haben wir nicht angetroffen, wohl aber Flächen, in denen die Schäden angesichts der gemessenen Temperaturen geringer sind als befürchtet. Die Spannbreite liegt bei einer Ausfallrate zwischen 10 und 95 %. Das entspricht auch den Informationen, die bei uns von Winzern eingetroffen sind. Es zeigen sich die aufgrund der Topographie des Geländes zu erwartenden Unterschiede: Höhere Hanglagen, zum Teil auch Plateauflächen sehen vergleichsweise gut aus. Wir reden dabei von Ausfallraten zwischen ca. 10 bis 40 %, die wir in den erwähnten Arealen angetroffen haben. Selbstverständlich sind das nur Stichproben. Im Einzelfall können die Zahlen auch außerhalb dieser Bereiche liegen. Bei einem einigermaßen großzügigen Anschnitt sind Ausfälle zwischen 10 und 30 % noch kein allzu großes Problem. Es kommt zu Kompensationsreaktionen an der geringeren Zahl gebildeter Trauben, die derartige Ausfälle bei einem günstigen weiteren Witterungsverlauf fast vollständig ausgleichen können. Auch wo die Schäden 50 % erreichen, können sich die Ertragsausfälle noch im Rahmen halten und aufgrund der Kompensationsreaktionen zwischen 50 – 75 % des auf dem jeweiligen Standort normalen Ertragspotenzials erreichen. Das Problem dieser hinsichtlich des Ertrags durchaus wünschenswerten Kompensationsreaktionen sind die damit einhergehenden größeren Traubengewichte, ein in der Regel höherer Packungsgrad und entsprechend auch größere Botrytisrisiken. Das heißt nichts Anderes als…was sich der Frost nicht geholt hat, droht die Beute von Erkrankungen zu werden. Eine genaue Prognose für unseren Wingert kann man nicht abgeben. Wir haben Stöcke mit Totalausfall neben vollkommen unbelasteten Reben aber… zwischen 30 - 40 % dürfte unser Schaden schon liegen. Uns bleibt die Hoffnung.

(Bericht von Werner Schlosser)

Bürgerempfang der Ortsgemeinde Brey am 08. Januar 2017

Werner Müller und Hans Dieter Gassen Bürger der Ortsgemeinde BreyAnnemarie Thum wird mit der Ehrenplakette der Ortsgemeinde Brey geehrtApplaus für die Gesangsdarbietung Hans Dieter Gassen und der zweite Beigeordnete Bernhard HoffmannBürger der Ortsgemeinde BreyDoris Kessler und Hans Dieter GassenDie Sternsänger sind zahlreich erschienen

Anleinpflicht für Hunde

Eine Reihe von Hundehalter/innen lassen ihre Hunde frei laufen. Auf diesen Missstand bin ich in letzter Zeit von Bürgerinnen und Bürgern vermehrt angesprochen worden. Im Sinne eines guten Miteinanders innerhalb der Gemeinde, aber auch als Hinweis für die Halter/innen, ein Bußgeld zu vermeiden, bitte ich nachfolgende Bestimmungen der Gefahrenabwehrverordnung der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel vom 01.01.2016 zu beachten: § 2, 6. „…Auf öffentlichen Straßen innerhalb bebauter Ortslagen dürfen Hunde nur angeleint geführt werden. Außerhalb bebauter Ortslagen (auch auf Forst- und Wirtschaftswegen) sind sie umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen, wenn sich andere Personen nähern oder sichtbar werden. Hunde dürfen nicht ohne Aufsicht umherlaufen.“ „In öffentlichen Anlagen ist es ferner verboten:.. 3. Hunde ohne geeigneten Führer auszuführen oder frei umherlaufen zu lassen sowie sie auf Kinderspielplätzen mitzunehmen oder in Brunnen, Weihern oder Wasserbecken baden zu lassen. “ (2)“Halter und Führer von Hunden müssen dafür sorgen, dass Hunde öffentliche Anlagen und Gehflächen öffentlicher Straßen nicht mehr als verkehrsüblich verunreinigen. Zur Beseitigung eingetretener Verunreinigungen sind Halter und Führer nebeneinander in gleicher Weise unverzüglich verpflichtet. “ § 5 (4) „Wer zuwider handelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 5.000 € geahndet werden kann.“ Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister

Brey hat ein leistungsstarkes Breitbandangebot

 

Bei der Bürgerversammlung am 22.3.16 erfuhren viele Breyer, was sie bis auf wenige Ausnahmen so noch nicht für sich registriert hatten: Brey gilt nach dem Breitbandausbauplan von Bund und Land als voll versorgt. Während dieser Plan eine bundesweite Mindestversorgung von

30 bis 50 Mbit`s vorsieht, sind in Brey durch die seit Jahren eingerichtete Kabelversorgung und deren weiterer Ausbau Leistungen bis zu 150 Mbit`s möglich. Versorger und Anbieter ist das regionale Unternehmen Kevag-Telekom. Wer also einen leistungsstärkeren Internetanschluss benötigt, kann sich an das Unternehmen wenden.

Was für den Hauptort Brey gilt, ist für den Ortsteil Siebenborn leider noch nicht Wirklichkeit. Dies wollen Rat und Verwaltung aber schnell ändern. So wird sich die Gemeinde für das Bundes- und Landesprogramm bewerben, um auch für Siebenborn denselben Standard wie für Brey zu ermöglichen. Sollte sich aber eine ausreichend Anzahl Siebenborner für eine eigenwirtschaftliche Lösung melden, dann wird das o.a. Unternehmen selbst eine Leitung verlegen, was natürlich zu einer bedeutend schnelleren Umsetzung führen wird.

Die Gemeinde, die in ihren Einrichtungen z.Z. noch über eine viel zu langsame Internetversorgung verfügt, wird durch den Anschluss an die jetzt bekannten Möglichkeiten mit gutem Beispiel vorangehen, damit wir bald alle sagen können: wir sind in der Zukunft angekommen.

 

Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister