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Anleinpflicht für Hunde

Eine Reihe von Hundehalter/innen lassen ihre Hunde frei laufen. Auf diesen Missstand bin ich in letzter Zeit von Bürgerinnen und Bürgern vermehrt angesprochen worden. Im Sinne eines guten Miteinanders innerhalb der Gemeinde, aber auch als Hinweis für die Halter/innen, ein Bußgeld zu vermeiden, bitte ich nachfolgende Bestimmungen der Gefahrenabwehrverordnung der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel vom 01.01.2016 zu beachten: § 2, 6. „…Auf öffentlichen Straßen innerhalb bebauter Ortslagen dürfen Hunde nur angeleint geführt werden. Außerhalb bebauter Ortslagen (auch auf Forst- und Wirtschaftswegen) sind sie umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen, wenn sich andere Personen nähern oder sichtbar werden. Hunde dürfen nicht ohne Aufsicht umherlaufen.“ „In öffentlichen Anlagen ist es ferner verboten:.. 3. Hunde ohne geeigneten Führer auszuführen oder frei umherlaufen zu lassen sowie sie auf Kinderspielplätzen mitzunehmen oder in Brunnen, Weihern oder Wasserbecken baden zu lassen. “ (2)“Halter und Führer von Hunden müssen dafür sorgen, dass Hunde öffentliche Anlagen und Gehflächen öffentlicher Straßen nicht mehr als verkehrsüblich verunreinigen. Zur Beseitigung eingetretener Verunreinigungen sind Halter und Führer nebeneinander in gleicher Weise unverzüglich verpflichtet. “ § 5 (4) „Wer zuwider handelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 5.000 € geahndet werden kann.“ Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister

Kirmes Nachlese

Unsere diesjährige Kirmes war nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wieder sehr erfolgreich, sondern insbesondere auch durch das große ehrenamtliche Engagement der fast 100 Helferinnen und Helfer. Auch das gute Wetter war begünstigte den Erfolg.

Nach dem gelungenen Auftakt am Kirmessamstag (siehe Rhein-Mosel-Info vom 22.07.) folgte ein genauso gelungener Sonntag, der als Familientag und Verwandten- und Bekanntentreffen wieder viele Breyerinnen und Breyer und ihre Gäste im „Café an der Schule“, auf der Dorfstraße und auf dem Kirmesplatz einen vergnüglichen Nachmittag und Abend verbringen ließ. Dabei kamen die Kinder mit den Freifahrten und dem Ballonwettbewerb wieder voll auf ihre Kosten.

Mit dem Dankamt am Montag und dem anschließenden Frühschoppen in der sehr gut besuchten Rolandhalle war die Kirmes auch schon wieder auf der Zielgeraden angekommen. Die Liedvorträge des Männergesangvereins „Eintracht“ und des Kirchenchores „Cäcilia“ waren auch in diesem Jahr wieder eine Bereicherung des Frühschoppens. Auch die Tombola mit fast 3000 verkauften Losen und den vielen schönen Preisen  rundete das Frühschoppenprogramm erfolgreich ab. Den Kirmesbaum als Überraschungspreis gewann Anna Knep und den Reisegutschein als Hauptpreis unser Dorfmaler Albrecht Dinkel. Wenn auch die Lust zum Tanzen sehr begrenzt war, so trug  das  Duo „Die Akzente“  zu der guten Stimmung mit bei.

Abschließend danke ich dem Kirmes-Orgateam für die wiederum sehr professionelle Vorbereitung und Organisation der gesamten Kirmes. Auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gilt mein besonderer Dank. Im letzten Jahr hatte ich bereits darum gebeten, dass beim Auf- und Abbau sich noch mehr jüngere Bürgerinnen und Bürger engagieren. Diesem Wunsch möchte ich auch diesmal wiederholen, damit wir unser traditionelles Fest auch in Zukunft auf diesem Niveau feiern können.

 

 

Brey hat ein leistungsstarkes Breitbandangebot

 

Bei der Bürgerversammlung am 22.3.16 erfuhren viele Breyer, was sie bis auf wenige Ausnahmen so noch nicht für sich registriert hatten: Brey gilt nach dem Breitbandausbauplan von Bund und Land als voll versorgt. Während dieser Plan eine bundesweite Mindestversorgung von

30 bis 50 Mbit`s vorsieht, sind in Brey durch die seit Jahren eingerichtete Kabelversorgung und deren weiterer Ausbau Leistungen bis zu 150 Mbit`s möglich. Versorger und Anbieter ist das regionale Unternehmen Kevag-Telekom. Wer also einen leistungsstärkeren Internetanschluss benötigt, kann sich an das Unternehmen wenden.

Was für den Hauptort Brey gilt, ist für den Ortsteil Siebenborn leider noch nicht Wirklichkeit. Dies wollen Rat und Verwaltung aber schnell ändern. So wird sich die Gemeinde für das Bundes- und Landesprogramm bewerben, um auch für Siebenborn denselben Standard wie für Brey zu ermöglichen. Sollte sich aber eine ausreichend Anzahl Siebenborner für eine eigenwirtschaftliche Lösung melden, dann wird das o.a. Unternehmen selbst eine Leitung verlegen, was natürlich zu einer bedeutend schnelleren Umsetzung führen wird.

Die Gemeinde, die in ihren Einrichtungen z.Z. noch über eine viel zu langsame Internetversorgung verfügt, wird durch den Anschluss an die jetzt bekannten Möglichkeiten mit gutem Beispiel vorangehen, damit wir bald alle sagen können: wir sind in der Zukunft angekommen.

 

Hans-Dieter Gassen, Ortsbürgermeister